Glückssache: So funktionieren Online-Spielautomaten

Glückssache: So funktionieren Online-Spielautomaten

Klassische Geldspielautomaten wie der „Mint“ von NSM, bekannt aus der Glücksspiel-Doku „Monarch“ funktionierten mit magnetischen Walzenbremsen, die per Tastendruck die Symbole zum Stehen bringen. Online-Slots wie Totem Chief basieren auf mathematischen Wahrscheinlichkeiten. Die Spielergebnisse haben kein bestimmtes Muster – zu gewinnen ist reine Glückssache.

Spielautomaten – Wetten auf Wahrscheinlichkeiten

Online-Spielautomaten haben in der Regel drei oder fünf Walzen mit verschiedenen Symbolen. Bleiben die Symbole in einer Reihe stehen, klingelt es je nach Kombination in der Kasse des Spielers. Für die Funktionsweise von Geldspielgeräten gibt es klar festgelegte Regeln. Dabei ist egal, ob Sie am echten Automaten im Casino oder online an der Slot-Maschine zocken.

Die Wahrscheinlichkeiten für einen Gewinn werden über einen Wahrscheinlichkeits-Algorithmus berechnet. Wirklich „zufällig“ bleiben die Walzen nämlich nicht stehen. Die Position der Walzen erscheint für den Spieler zufällig, damit kein Muster erkennbar ist. Eine faire Situation für beide Seiten, Anbieter und Spieler.

Nachdem die Walzen in einer bestimmten Position stoppen, wird anhand der Symbolkombination ermittelt, ob das Spiel ein Gewinn war oder nicht. Jeder Glücksspielautomat ist so programmiert, dass er entsprechend der Symbolkombination, und der jeweiligen Gewinnklasse, mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit von Zeit zu Zeit Gewinne ausschüttet.

Die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn ist demnach nicht immer gleich, sondern abhängig davon, wie viel Gewinne im Vorfeld ausgeschüttet wurden. Ging vorher jemand Runde um Runde leer aus, können Sie nach ihm theoretisch schon mit einem Spiel den Jackpot knacken – es ist alles möglich.

Große Gewinne sind eher selten, aber möglich und werden mit einer geringen Wahrscheinlichkeit erzielt. Mittlere und kleine Gewinne kommen häufiger vor. Es gibt Online-Spielautomaten die häufig Gewinne auszahlen, die sind allerdings nicht so hoch und es gibt solche, die seltener Gewinne auszahlen, wenn, dann aber richtig hohe. Anfänger sollten lieber an Slots spielen, die häufiger Bares abwerfen, dann leidet die Motivation nicht so.

Auszahlungsquote schwankt von Anbieter zu Anbieter

Wenn Sie online am digitalen Arm des einarmigen Banditen ziehen beziehungsweise den Auslöseknopf drücken, steht das Ergebnis schon fest. Zwar drehen sich die Walzen optisch und werden durch blinkende Lichter animiert, am Ergebnis ändert das nichts.

Allein die Auszahlungsquote unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Sie schwankt zwischen 60 und 98 Prozent. Je niedriger die Auszahlungsquote, desto mehr behält der Spielautomat prozentual von den Einsätzen ein. Das ist so programmiert, damit der Anbieter auf Dauer keine Verluste macht. Der Wahrscheinlichkeitsrechner des Spielautomaten sorgt dafür, dass die maximale Auszahlungsquote nur bei maximaler Anzahl von Spielen erreicht wird. Stationäre Spielautomaten haben übrigens oft eine schlechtere Auszahlungsquote als Online-Slots.

Ein weiterer Pluspunkt für Online-Glücksspielanbieter: Sie belohnen neue Kunden mit einem Anmeldebonus. Der Bonus darf aber nicht direkt ausgezahlt werden, sondern muss innerhalb eines festgelegten Zeitraums meist mehrmals durchgespielt werden.

Beitragsbild: Thinkstock, 181737792, iStock, juripozzi

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