Medizinische Nasenkorrektur – das kommt auf Sie zu

Menschen mit zu großer oder unschön geformter Nase sind oftmals unzufrieden beim Blick in den Spiegel. Das bekommen sie das auch vom Umfeld zu spüren. Gerade in der Schulzeit sind Menschen mit auffallenden Nasen Opfer von Hänseleien und schnell manifestiert sich der Komplex im Unterbewusstsein.

Beratung  ist das A und O

Zunächst sollte über Rhinoplastik, nicht über Nacht entschieden werden. Steht Ihr Entschluss zu einer Nasenkorrektur fest, suchen Sie sich einen erfahrenen Arzt. Im Internet kann man sich vorab Empfehlungen zu Ärzten einholen und Erfahrungsberichte lesen. Vereinbaren Sie dann zunächst einen Beratungstermin. Kommen mehrere Ärzte in Frage, scheuen Sie sich nicht, bei jedem ein Beratungsgespräch zu nutzen. Oft kristallisiert sich erst beim persönlichen Gespräch heraus, ob man Vertrauen zum Arzt aufbauen kann. Im Beratungsgespräch sollte Sie der Arzt nicht nur genau über den Ablauf der OP informieren, sondern Ihre Wünsche bezüglich der Veränderung bestmöglich umsetzen. In einer Computeranimation kann er Ihnen verschiedene mögliche Ergebnisse visualisieren.

OP und Nachbehandlung

Für den eigentlichen Eingriff gibt es mehrere Möglichkeiten. Häufig schließt sich an die Rhinoplastik ein Krankenhausaufenthalt von mehreren Tagen an. Doch auch ein ambulanter Eingriff in einer Tagesklinik ist denkbar. Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Der Chirurg legt das Knorpel- und Knochengerüst der Nase frei und verändert dieses anschließend nach den Wünschen des Patienten. So kann beispielsweise ein Höcker abgetragen-, Nasenflügel verkleinert- oder das Knochengerüst verschmälert werden. Ist die Nase wunschgemäß geformt, werden Häute und Schleimhäute wieder vernäht. Um die Blutung zu stillen, kommt eine Tamponade in jedes Nasenloch. Diese bleibt üblicherweise zwei bis drei Tage an Ort und Stelle und wird dann vom Arzt entfernt. Eine Gipsschiene schützt den noch empfindlichen Nasenknochen für einige Wochen.

Soll ich oder soll ich nicht?

Auch wenn man schon viele Jahre unter seiner Nase leidet, eine Nasenkorrektur will sorgsam geplant sein. Überlegen Sie sich vor allem, welche Veränderung zu Ihrem Typ passt. Die Umwandlung von einer großen Höckernase in eine kleine Stupsnase ist einerseits nur schwer möglich, andererseits geht sie mit einer auffälligen Typveränderung einher. In einem Beratungsgespräch sollte der Arzt Ihnen unbedingt verschiedene Möglichkeiten darstellen, damit Ihrer Traumnase nichts mehr im Wege steht!

Bild: Christoph Hähnel – Fotolia

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