Badugi-Poker – das steckt hinter dem Kartenspiel

Badugi-Poker – das steckt hinter dem Kartenspiel

Badugi-Poker ist ein Kartenspiel mit asiatischen Wurzeln. Es ist nicht so bekannt wie die populäre Pokervariante Texas Hold’em, macht aber viel Spaß und ist eine spannende Alternative. Im Gegensatz zu den meisten Pokerarten, gewinnt beim Badugi-Poker stets das niedrigste Blatt aus vier Karten.

Badugi-Poker in Online-Casinos und Spielbanken

In Deutschland gibt es keine Spielbank die Badugi-Poker anbietet. Baden-Baden, Wiesbaden und Co beschränken sich auf die üblichen Pokerspiele wie Texas-Hold’em. Im asiatischen Raum, allen voran im Glücksspiel-Paradies Macau, wird aber Badugi-Poker gespielt.

In Online-Casinos sieht die Sache schon anders aus. Viele Glücksspiel-Anbieter im Internet bieten verschiedenen Pokervarianten wie Omaha, Stud, Razz, Horse und natürlich Badugi an. Interessiert? Dann können sie Badugi-Poker und viele weitere Kartenspiele im Casino-Guide online zocken.

Spielregeln: So geht Badugi-Poker

Grundlegender Unterschied zum bekannten und weit verbreiteten Texas Hold’em: Beim Badugi hat der Spieler vier Spielkarten auf der Hand und nicht bloß zwei. Und es liegen keine fünf Spielkarten in der Mitte wie beim Texas Hold‘em, die von allen Spielern mit ihren zwei Karten kombiniert werden müssen, um das beste Poker-Blatt mit fünf Karten aus insgesamt sieben Karten zu bilden.

Badugi ist eine Draw-Variante. Das bedeutet, dass Spielkarten nach der ersten Setzrunde abgeworfen und neue Karten vom Stapel aufgenommen werden können. Zunächst aber erhält jeder Spieler vier verdeckte Karten. Ziel ist es, ein möglichst niedriges Blatt ohne Paare zu bilden. Das Ass hat den niedrigsten Wert. Die bestmögliche Badugi-Hand ist A-2-3-4 in verschiedenen Farben. Ein Spieler mit 8-3-2-A (Eight-Badugi) verliert gegen einen Spieler mit 6-4-3-A (Six-Badugi) in verschiedenen Farben.

Nach dem Austeilen folgt die erste Setzrunde. Die Spieler dürfen noch keine Karten tauschen, können callen (mitgehen), raisen (erhöhen) oder folden (passen). Alle verbleibenden Spieler dürfen nun bis zu vier ihrer Karten ablegen und sich neue verdeckt vom Stapel nehmen. So hat jeder die Chance sein Blatt zu verbessern. Wenn er allerdings Pech hat, verschlechtert er sein Blatt noch weiter. Doch kein Grund zur Panik, ist gibt noch eine Möglichkeit für einen Draw, bei der erneut Karten getauscht werden dürfen. Es kann nun vor dem Showdown ein letztes Mal gesetzt werden.

Vergleichbar mit Texas Hold’em müssen ebenfalls Blinds (Pflichteinsätze) in jeder Runde gezahlt werden. Der Spieler links vom Geber (dieser hat den Dealerbutton) zahlt den Small Blind, der Spieler noch einen Platz weiter links den Big Blind. Der Big Blind entspricht dem doppelten Small Blind.

Bildquelle: Thinkstock, 479262731, iStock, PRUDENCIOALVAREZ