Knollenbegonien aus dem Winterschlaf holen

Die schönen Knollenbegonien sind beliebte Dauerblüher im Balkonkasten oder im Garten. Die nicht frostfesten Pflanzen überwintern am Besten ohne Erde an einem kühlen dunklen Ort im Haus. Ab Februar gilt es die Pflanzen sanft aber bestimmt auf den Sommer vorzubereiten. Mit diesem Trick blühen die früher und schöner.

Die Knollen zum Treiben bringen

Füllen Sie ab Mitte Februar Blumentöpfe mit einer Mischung aus Balkonkastenerde und Sand. Drücken Sie nun kleine Vertiefungen für die Knollen in die Erde. Achten Sie darauf, dass die Vertiefung der Knolle nach oben weist, wenn Sie diese in die Löcher setzen. Wichtig: Die Knollen dürfen nur bis zur Hälfte mit Erde bedeckt sein. In der Vertiefung können Sie kleine Erhebungen erkennen, das sind die sogenannten Wachstumspunkte. Wenn Sie die Pflanzen vermehren wollen, schneiden Sie die Knollen in mehrere Teile. Jedes Teil mit Wachstumspunkt kann austreiben. Vielleicht finden Sie in Comunitys wie GartenHelden.de Tauschpartner, um an neue Sorten zu gelangen. Stellen Sie die Töpfe an einen hellen Platz bei etwas mehr als 15° Celsius.

Die Begonien für den Sommer vorbereiten

Halten Sie die Erde in den Töpfen nur mäßig feucht, die Knollen neigen bei Nässe zum Faulen. Auch darf niemals das Gießwasser direkt auf die Knollen gegossen werden. Bald werden sich Blätter zeigen, nun brauchen die Begonien etwas mehr Wasser und wärme. Sie dürfen auch alle 14 Tage gedüngt werden. Stellen sie die Töpfe an schönen frostfreien Tagen im Freien in den Schatten. So gewöhnen sich die Pflänzchen an den baldigen Aufenthalt im Freien. Pflanzen Sie die Begonien aber erst Ende Mai endgültig aus, bis dahin drohen Bodenfröste.

Frühe Blütenpracht durch gekonntes Vorziehen

Knollenbegonien, die wie beschrieben vorgezogen werden, blühen deutlich früher als Pflanzen, deren Knollen im Mai ins Freiland gesetzt werden. Damit die Begonien keinen ungewollten Frühstart hinlegen, entfernen Sie Blütenansätze, die sich vor dem Mai bilden. Die frühen Blüten entwickeln sich nicht richtig und kosten die Pflanze Kraft.

(c) matttilda – Fotolia

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