CAS zum Fall Salazar: Anhörungen nicht vor März

Lausanne – Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird nicht vor März die Anhörungen zum Einspruch von Startrainer Alberto Salazar gegen seine Doping-Sperre durchführen, teilte der CAS in Lausanne mit und bestätigte den Eingang der Beschwerden Salazars und des Mediziners Jeffrey Brown.

Das Duo war während der Leichtathletik-Weltmeisterschaften am 1. Oktober von einem amerikanischen Schiedsgericht wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt worden.

Der Fall hatte in der Sportwelt für großes Aufsehen gesorgt, da im Nike Oregon Projekt in der Nähe von Portland/USA zahlreiche erfolgreiche Läufer wie der viermalige britische Olympiasieger Mo Farah trainierten. Das deutsche Toptalent Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen), WM-Dritte über 5000 Meter, trainiert weiter beim früheren Salazar-Assistenten Pete Julian.

Die amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA) ermittelte vier Jahre lang gegen den früheren Marathonläufer Salazar, der die Vorwürfe als «komplett falsch» bezeichnete. Die Parteien hätten nun beim CAS um mehr Zeit gebeten, um weitere Beweise und Unterlagen einreichen zu können.

Fotocredits: Steve Dykes
(dpa)

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