Cross, Price & Co.: Vier Rivalen für van Gerwen

Göttingen – Kaum eine Sportart wurde in den vergangenen Jahren so von einem Profi geprägt wie Darts von Michael van Gerwen. Der  Niederländer mit dem Spitznamen «The Green Machine» geht in ausnahmslos jedes Turnier als deutlicher Favorit.

Bei der EM in Göttingen musste er sich aber schon im zweiten Jahr in Serie frühzeitig geschlagen geben. Und auch für die WM im Alexandra Palace von London muss van Gerwen dieses Jahr (13. Dezember bis 1. Januar) einige Konkurrenten fürchten – zum Beispiel die vier Halbfinalisten der EM.

ROB CROSS (ENGLAND, 29 JAHRE): Der frühere Elektriker mit dem Spitznamen «The Voltage» hat seine Extraklasse schon unter Beweis gestellt, gewann in seinem ersten Profijahr gleich den WM-Titel und nun die EM-Krone von Göttingen. Als Weltranglistenzweiter ist er van Gerwens erster Herausforderer, über den amtierenden Weltmeister sagt er der dpa: «Er hat zuletzt zwei Majors gewonnen, also kann man nicht sagen, dass er strauchelt.»

GERWYN PRICE (WALES, 34 JAHRE): Kaum ein Profi polarisiert so sehr wie der ehemalige Rugby-Profi Price. Der muskulöse Waliser wird regelmäßig vom Publikum ausgebuht, jubelt auf der Bühne euphorisch und provoziert auch gerne mal. «Wenn ich die Leute unterhalte, ist es gut. Wenn nicht, auch nicht schlimm», sagt Price.

MICHAEL SMITH (ENGLAND, 29 JAHRE): «The Bully Boy», wie Smith genannt wird, stand vergangene Saison schon im WM-Finale und verfügt über herausragendes Potenzial, vor allem beim Scoring. Im Ally Pally würde er gerne zurück ins Endspiel. «Das ist das, wovon du träumst. Ich liebe es zu gewinnen, aber mein großer Traum ist die WM.»

DARYL GURNEY (NORDIRLAND, 33 JAHRE): Zum Bierzelt-Klassiker «Sweet Caroline» von Neil Diamond marschiert Gurney auf die große Bühne, auf der er seine Fans immer häufiger jubeln lässt. Über Dominator van Gerwen sagt er: «Ich kann Michael in großen Finalspielen schlagen – und das weiß er.»

Fotocredits: Swen Pförtner
(dpa)

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