DFB-Chef Grindel über Hrubesch: «Pfundskerl»

Hannover – DFB-Präsident Reinhard Grindel ist überzeugt vom Interims-Bundestrainer der Frauen-Fußball-Nationalmannschaft, Horst Hrubesch. «Er ist ein Pfundskerl», sagte er. «Die Damen sind super-begeistert.»

Er sei sehr gespannt und voller Zuversicht vor den beiden Länderspielen unter Hrubeschs Leitung, sagte der 56-Jährige bei einer Podiumsdiskussion mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes tritt in der WM-Qualifikation am Samstag (16.15 Uhr) in Halle/Saale gegen Tschechien und am Dienstag (16.00 Uhr) in Slowenien an. Heute trainiert das Team in Leipzig erstmals mit Hrubesch.

«Er hat sich sehr genau vorbereitet, viele Frauen-Spiele besucht und mit allen Spielerinnen gesprochen», berichtete Grindel über die ersten Wochen Hrubeschs als Verantwortlicher für das Nationalteam.

Der Europameister von 1980 hatte im März den Posten von Steffi Jones übernommen, von der sich der DFB getrennt hatte. Der 66-Jährige übt das Amt aber nur für die beiden WM-Qualifikationsspiele aus. Der Verband will sich Zeit lassen bei der endgültigen Neubesetzung des Position.

Vor dem ersten Training musste Hrubesch zwei kurzfristige Absagen hinnehmen. Torhüterin Laura Benkarth vom SC Freiburg zog sich laut Angaben ihres Vereins beim Bundesligaspiel am Samstag in Bremen einen Innen- und Kreuzbandriss im linken Knie zu. Johanna Elsig vom 1. FFC Turbine Potsdam hat muskuläre Probleme. Hrubesch nominierte für Benkarth Lisa Schmitz von Turbine Potsdam nach.

Fotocredits: Soeren Stache
(dpa)