Die Europapokal-Historie des VfL Wolfsburg

Wolfsburg – Die Europapokal-Geschichte des VfL Wolfsburg ist nicht lang, aber sie ist erfolgreich. Bereits dreimal erreichte der Volkswagen-Club in Champions League, Europa League und im früheren UEFA-Cup das Viertelfinale.

Auch heute Abend (18.55 Uhr/DAZN) könnte der Fußball-Bundesligist vorzeitig den Einzug in die K.o.-Runde der Europa League perfekt machen. Voraussetzung dafür ist, dass die «Wölfe» ihr Spiel bei PFK Olexandrija in der Ukraine gewinnen und AS Saint-Etienne parallel maximal Unentschieden gegen KAA Gent spielt.

Saison 1999/2000:

Schon in seinem zweiten Bundesligajahr qualifizierte sich der VfL für den UEFA-Cup, der damals noch ohne Gruppenphase ausgespielt wurde. Endstation war in der 3. Runde Atletico Madrid (2:3, 1:2), das am Ende jener Saison sensationell aus der spanischen Liga abstieg.

Saison 2008/2009:

Unter Felix Magath überstand der VfL im UEFA-Cup eine namhafte Vorrunden-Gruppe mit Gegnern wie dem AC Mailand (2:2) und dem englischen Pokalsieger FC Portsmouth (3:2). In der ersten K.o.-Runde war dann aber Paris Saint-Germain zu stark (0:2, 1:3).

Saison 2009/2010:

Als deutscher Meister spielten die Wolfsburger zum ersten Mal in der Champions League mit. Als Gruppendritter hinter Manchester United und ZSKA Moskau durfte man nach der Winterpause nur noch in der Europa League weiterspielen, wo nach Erfolgen gegen FC Villarreal und Rubin Kasan das Viertelfinal-Aus gegen den FC Fulham (1:2, 0:1) folgte.

Saison 2014/2015:

Der UEFA-Cup hieß in dieser Saison längst Europa League, die meisten Wolfsburger Gegner hatten jedoch Champions-League-Format. In der Vorrunde ließ der VfL den OSC Lille und FK Krasnodar hinter sich, in der K.o.-Runde besiegte er Sporting Lissabon und Inter Mailand. Erst im Viertelfinale scheiterten die «Wölfe» am SSC Neapel (1:4, 2:2).

Saison 2015/2016:

Wolfsburg startete diesmal auch in der Champions League durch. Nach der Vorrunde stand man vor PSV Eindhoven, Manchester United und ZSKA Moskau auf Platz eins. Im Achtelfinale war KAA Gent ein leichtes Los. Selbst gegen Real Madrid gewann der VfL das Viertelfinal-Hinspiel mit 2:0. Nach drei Toren von Cristiano Ronaldo hieß es im Rückspiel 0:3.

Fotocredits: Swen Pförtner
(dpa)

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