Eintracht-Trainer Hütter übt heftige Schiedsrichterkritik

Frankfurt/Main – Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat nach der 1:2-Niederlage in der Europa League bei Standard Lüttich heftige Kritik an Schiedsrichter Matej Jug geübt.

Der Referee aus Slowenien habe nach einem Foul an Sebastian Rode beim Stand von 1:1 eine «ganz schwere Fehlentscheidung» getroffen, die den Ausgang des Spiels maßgeblich beeinflusst habe, sagte Hütter. «Für mich ist das immer noch unerklärlich, dass der Spieler auf dem Platz bleiben durfte.»

Der bereits verwarnte Kostas Laifis (69.) hatte Rode als letzter Mann unmittelbar an der Strafraumgrenze gefoult. Für Hütter hätte er dafür – wenn schon nicht Rot wegen Notbremse – zwingend eine Gelbe Karte sehen und damit des Feldes verwiesen werden müssen. Der Schiedsrichter hatte stattdessen Gojko Cimirot verwarnt. «Ich verstehe nicht, dass er das nicht richtig gesehen hat», sagte Hütter. «Deshalb bin ich ein Fan des Videobeweises.»

In den Gruppenspielen der Europa League sind Videoschiedsrichter nicht im Einsatz, erst ab der K.o.-Runde gilt auch der Videobeweis.

Fotocredits: Marius Becker
(dpa)

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