England und Spanien bei internationalen Transfers klar vorn

Zürich – Die Bundesliga bleibt trotz eines Investitionsrekords bei ihren Transferausgaben weit hinter den Top-Ligen aus England und Spanien zurück.

Wie der Fußball-Weltverband mitteilte, gaben die 18 deutschen Erstligisten im Sommertransferfenster 525,2 Millionen Euro für internationale Transfers aus.

Angeführt wird das Ranking unverändert von den 20 Clubs der englischen Premier League, die 1,23 Milliarden Euro für neue Spieler ausgaben. Erstmals übertrafen auch die 20 Vereine der spanischen Primera Division die Milliardengrenze (1,06 Milliarden Euro).

Vor der Bundesliga liegen auch noch die 20 Vereine der italienischen Serie A mit 636 Millionen Euro Investitionen. Auf dem letzten Platz der sogenannten «Großen Fünf» rangieren die 20 französischen Erstligisten mit rund 519 Millionen investierten Euro. Frankreichs Liga ist die einzige, die einen Transferüberschuss erzielte. 795 Millionen Euro wurden eingenommen. Hier liegt die Bundesliga mit 410 Millionen Euro knapp vor Italien (402 Millionen Euro), aber hinter England (729,6) und Spanien (730,3).

Insgesamt hatten die Bundesligisten mehr als 700 Millionen Euro für alle verpflichteten Spieler ausgegeben und damit eine Höchstmarke aufgestellt. Bayern-Münchens Lucas Hernandez war mit 80 Millionen Euro von Atlético Madrid der teuerste deutsche Sommer-Einkauf.

Fotocredits: Matthias Balk
(dpa)

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