FC Ingolstadt trennt sich von Trainer Nouri

Ingolstadt – Der Tabellenletzte FC Ingolstadt hat auf die andauernde sportliche Krise in der 2. Fußball-Bundesliga mit der schon zweiten Trainerentlassung der Saison reagiert. Die Oberbayern trennten sich einen Tag nach dem 0:2 bei Dynamo Dresden von Alexander Nouri.

Das gab der ehemalige Bundesligist als Ergebnis «interner Gespräche und der sportlichen Analyse in Abstimmung mit den zuständigen Gremien» bekannt. Der Verein reagiere «auf die anhaltend negative sportliche Entwicklung», wie es in einer Mitteilung hieß.

Nouri hatte die Mannschaft am 24. September von Stefan Leitl übernommen. Der 39-Jährige blieb achtmal sieglos mit den Schanzern, drei Punkte waren seine karge Ausbeute. Der FC Ingolstadt hat nach dem 14. Spieltag fünf Punkte Rückstand auf den rettenden 15. Platz.

Mit Nouri muss auch Co-Trainer Markus Feldhoff den Verein verlassen. Die FCI-Profis werden «bis auf Weiteres» vom aktuellen U19-Chefcoach Roberto Pätzold betreut. «Alex Nouri ist es nicht gelungen, die Negativspirale zu stoppen und in der Mannschaft eine entscheidende positive Entwicklung herbeizuführen», äußerte Geschäftsführer Harald Gärtner. Man habe sich «zum Handeln gezwungen» gesehen. Man werde in den kommenden Tagen intensiv an der Zusammenstellung eines neuen Trainergespanns arbeiten, kündigte Gärtner an. Der FC Ingolstadt empfängt im nächsten Spiel am Samstag Aufstiegskandidat Hamburger SV.

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(dpa)