Frankfurts 32-Tore-Sturm zu Gast bei Hannover 96

Hannover – Vor dem Europa-League-Traumlos Inter Mailand wartet auf Eintracht Frankfurt erst einmal wieder der Alltag in der Fußball-Bundesliga. Am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) müssen die Hessen beim Tabellenvorletzten Hannover 96 antreten.

Die Eintracht ist in diesem Spiel der klare Favorit, weil ihre drei Stürmer Ante Rebic, Luka Jovic und Sébastien Haller in dieser Saison schon mehr Tore geschossen haben (32) als das gesamte Hannoveraner Team (20).

Für 96 liegt die Besonderheit dieses Spiels darin, dass viele im Verein eine Frankfurter Vergangenheit haben. Den Offensivspieler Nicolai Müller haben die Niedersachsen für ein halbes Jahr von der Eintracht ausgeliehen. Trainer Thomas Doll und Manager Horst Heldt stiegen als Spieler mit der SGE aus der Bundesliga ab. «Frankfurt macht das in dieser Saison herausragend gut. Dazu kann man ihnen nur gratulieren», sagte Heldt, der seinen Ex-Verein am Donnerstagabend live in der Europa League gegen Schachtjor Donezk (4:1) beobachtete.

Beide Clubs brauchen am Sonntag einen Sieg. Frankfurts Trainer Adi Hütter sagt: «Wir haben die Möglichkeit, mit einem Auswärtssieg etwas näher an die oberen Plätze heranzukommen.» Sein Kollege Doll fordert nach dem schweren Rückschlag in Hoffenheim: «Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um nach so einem Grottenkick am letzten Wochenende ein anderes Gesicht zu zeigen.»

Fotocredits: Arne Dedert
(dpa)

(dpa)