Kontinentalverbände wollen Wahlsystem für FIFA-Chef ändern

Zürich – Mehrere Kontinentalverbände streben einem Medienbericht zufolge eine elementare Änderung bei der Wahl des FIFA-Präsidenten an.

Es werde bei einigen Konföderation darüber gesprochen, ein rollierendes System einzuführen, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Damit würde jedes Jahr im Wechsel ein anderer Präsident der sechs Kontinentalverbände an der Spitze des Fußball-Weltverbands stehen.

Der derzeitige Präsident Gianni Infantino hatte bereits angekündigt, im Juni 2019 für eine zweite von maximal drei Amtszeiten kandidieren zu wollen. Bislang wird der FIFA-Chef vom Kongress jeweils für eine Zeit von vier Jahren gewählt.

Für eine Änderung der FIFA-Statuten, in denen der Wahlmodus für den Präsidenten festgeschrieben ist, wird eine Dreiviertel-Mehrheit benötigt. Da sich Infantino der Unterstützung aus Südamerika und Teilen Afrikas sicher sein kann, wäre eine derartige Revolution derzeit eher unwahrscheinlich.

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(dpa)