Leclerc Schnellster – Vettel demoliert seinen Ferrari

Monte Carlo – Charles Leclerc hat vor der Qualifikation zu seinem Formel-1-Heimrennen in Monte Carlo die schnellste Runde gedreht.

Der 21-Jährige verwies in der einstündigen Trainingseinheit zum Großen Preis von Monaco Valtteri Bottas und Lewis Hamilton auf die Plätze zwei und drei. Dem WM-Zweiten Bottas fehlten in seinem Mercedes auf dem 3,337 Kilometer langen Kurs nur 53 Tausendstelsekunden. WM-Spitzenreiter Hamilton war in seinem Silberpfeil 0,213 Sekunden langsamer als der Monegasse. Sebastian Vettel landete im zweiten Ferrari nach einem frühen Unfall auf dem 14. Rang.

Leclerc hielt sich in der anschließenden virtuellen Safety-Car-Phase aber nicht an die Tempovorgaben. Ihm droht eine Strafe, während Vettel seiner Crew vor der Qualifikation reichlich Arbeit und sich selbst ein Problem bescherte.

Der zweimalige Monaco-Sieger und viermalige Weltmeister verbremste sich erneut in der ersten Kurve. Nachdem es beim Training am Donnerstag noch gut gegangen und er kurz vor der Streckenbegrenzung zum Stehen gekommen war, rutschte er mit seinem Ferrari diesmal in die Reifenstapel. Der Wagen konnte vor Abschluss der Einheit nicht in die Box zurückgebracht werden. Für Vettel was das letzte Warmfahren für die Startplatz-Ausscheidung nach nicht mal der Hälfte der Zeit schon vorbei.

Landsmann Nico Hülkenberg belegte im Renault den elften Rang. Hinter Leclerc, Bottas und Hamilton bestätigten Max Verstappen und Pierre Gasly, dass mit Red Bull auch zu rechnen ist.

Fotocredits: David Davies
(dpa)

(dpa)