Löwen besiegen Kristianstad – Entwarnung bei Fäth

Mannheim – Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Champions League ihren dritten Sieg gefeiert. Der Handball-Bundesligist bezwang den schwedischen Meister IFK Kristianstad mit 36:27 (18:14) und hat in der Vorrundengruppe A nun 6:4 Punkte auf dem Konto.

Vor 3082 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena war Bogdan Radivojevic mit neun Treffern der beste Torschütze der Nordbadener, die einen Traumstart in die Begegnung erwischten und früh 4:0 (4.) führten. Nach einem Schlag ins Gesicht von Nationalspieler Steffen Fäth sah Kristianstads Philip Henningsson bereits in der sechsten Minute die Rote Karte. Fäth musste raus, doch schon kurz nach dem Spiel gab der sportliche Leiter der Löwen, Oliver Roggisch Entwarnung. «Der Schädel brummt ein bisschen, aber er macht schon wieder Scherze und wird am Samstag spielen können», sagte Roggisch. Dann geht es gegen den THW Kiel.

Im Anschluss an Fäths Auswechslung verloren die Löwen zunächst den Schwung und verwalteten ihren Vorsprung nur noch. Nach der 18:14-Pausenführung sorgte der Bundesligist aber schnell für klare Verhältnisse und zog auf 22:15 (35.) davon. Nach seiner dritten Zeitstrafe sah auch noch Kristianstads Arnar Arnarsson die Rote Karte (52.).

Fotocredits: Uwe Anspach
(dpa)