Millimeterarbeit in den Gassen von Monaco

Monte Carlo – 3337 Meter – und Millimeter entscheiden. Bei der Qualifikation zum Formel-1-Klassiker in Monte Carlo sind Fehler nicht erlaubt. Wer zuckt, der verliert seine Siegchance beim Großen Preis von Monaco, dem alljährlichen Kultrennen in der Motorsport-Königsklasse.

Glanz, Glamour – in diesem Jahr aber trübt der Tod des dreimaligen Weltmeisters und zweimaligen Monaco-Siegers Niki Lauda am Montag die Stimmung im Fürstentum.

DIE FAVORITEN AUF DIE POLE IN MONTE CARLO

Keine Frage, Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Die beiden Mercedes-Piloten, die beiden WM-Führenden, die beiden, die die Plätze eins und zwei in den ersten fünf Saisonrennen unter sich ausmachten, sind die Top-Anwärter auf die erste Startreihe. Im Training fuhren WM-Primus Hamilton und der WM-Zweite Bottas in einer eigenen Liga. Sebastian Vettel war im Ferrari mehr als sieben Zehntelsekunden langsamer.

DIE BEDEUTUNG DER POLE IN MONTE CARLO

Überholen ist auf dem engen Kurs nicht gerade leicht. Wenn, dann geht manches über die Taktik. Besser aber, man fährt vom ersten Platz los. Seit 2009 siegte siebenmal auch der Fahrer, der von der Pole in das Rennen ging.

DAS PROBLEM MIT DER POLE IN MONTE CARLO

18 Kurven auf den rund 3,3 Kilometern. Stress pur. Dazu die Leitplanken als permanente Bedrohung im Augenwinkel. Der kleinste Fehler und die Hoffnung auf die Pole ist dahin. Dazu kommt das richtige Timing: Wer zum falschen Zeitpunkt für seine schnelle Runde rausfährt, hat geringere Erfolgsaussichten. Das Gute für die Fahrer: Regen soll es nach jüngsten Vorhersagen am Samstag (15.00 Uhr/Sky und RTL) nicht geben.

Fotocredits: David Davies
(dpa)

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