Moto2-WM: Deutsche durchwachsen – Alex Marquez siegt

Le Mans – Die deutschen Motorrad-Piloten sind beim Frankreich-Grand-Prix ohne Podestplatz geblieben. Hoffnungsträger Marcel Schrötter erlebte wenige Tage nach seiner Fuß-Operation ein schwieriges Wochenende in Le Mans und kam beim Lauf der Moto2 als Achter ins Ziel.

Der 26-Jährige aus Oberbayern verlor in der letzten Runde den sicher geglaubten siebten Platz an den Italiener Enea Bastianini. Schrötter kam mit mehr als zehn Sekunden Rückstand auf Sieger Alex Marquez ins Ziel und rutschte in der WM-Wertung von Position drei auf fünf ab.

Landsmann Lukas Tulovic verschaffte sich im Qualifying am Vortag eine sehr gute Ausgangslage für das Rennen auf der Traditionsrennstrecke. Der 18-Jährige aus der Nähe von Heidelberg startete von Position neun ins fünfte Saisonrennen, verlor aber früh viele Plätze. In Runde drei fiel er bis auf die 25. Position zurück, kämpfte sich aber im Laufe des Rennens wieder nach vorne. Schlussendlich verpasste Tulovic seinen ersten WM-Punkt um 1,6 Sekunden und wurde auf dem undankbaren 16. Platz abgewunken. Es war das bisher beste WM-Ergebnis des Neulings.

Philipp Öttl konnte sich auch beim Heimrennen seines französischen Tech-3-Teams nicht in Szene setzen. Mehr als eine Minute verlor Öttl in den 25 Runden des Rennens auf den Sieger und kam als 19. und somit Vorletzter ins Ziel. Der 23-Jährige aus Oberbayern bleibt weiter ohne Punkte. Nächstes Rennen ist der Italien-Grand-Prix in Mugello in zwei Wochen.

Fotocredits: Vincent Phoon
(dpa)

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