Nach Pflichtsieg: Frankfurts Personalpuzzle wird konkret

Vaduz – Locker und beschwingt ließen sich Adi Hütter und die Profis von Eintracht Frankfurt im Mini-Stadion des FC Vaduz feiern.

Der 5:0-Erfolg im Qualifikations-Hinspiel beim Außenseiter aus Liechtenstein hat die Hessen wieder einen großen Schritt näher an die Europa League gebracht. Das Rückspiel vor ausverkauftem Haus dürfte am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) nur noch eine Formsache sein. «Ich gehe davon aus, dass wir weiter sind», sagte Trainer Hütter, der die kommende Woche zur Personalrotation nutzen dürfte.

DIE PFLICHT: Mit zahlreichen Chancen und fünf teilweise sehenswerten Toren erfreuten die SGE-Profis ihre wie immer zahlreich mitgereisten Anhänger. Doppeltorschütze Filip Kostic sorgte schnell für klare Verhältnisse, später trafen auch Neuzugang Dominik Kohr, Goncalo Paciencia und Mijat Gacinovic. «Die Nummer ist durch. Wir werden das Rückspiel aber seriös weiter so spielen», sagte Sport-Vorstand Fredi Bobic bei Nitro.

FIXPUNKTE IM KADER: Die Defensive steht. Torhüter Kevin Trapp unterschrieb bis 2024, mit der Rückkehr von Martin Hinteregger wirkt auch die Abwehrreihe gefestigt. Über Trapp sagte Bobic in der Idylle von Vaduz: «Dass Kevin zurück ist, ist ein klares Statement. Er ist unsere Nummer eins.» Einen ähnlich furiosen Europa-Ritt wie im Vorjahr wünschen sich die Verantwortlichen.

FRAGEZEICHEN IM KADER: Sébastien Haller wechselte zu West Ham United, Luka Jovic geht künftig für Real Madrid auf Torejagd. Doch wenige Wochen vor der Schließung des Transferfensters könnte auch noch ein Abgang von Ante Rebic drohen. «Ich kann nicht in die Glaskugel schauen. Bis 2. September ist der Markt offen. Wir werden mal sehen, was jetzt passiert», sagte Bobic. Ganz unabhängig von einem möglichen Abgang von Rebic will die Eintracht im Angriff noch nachlegen. Mit den Verpflichtungen von Djibril Sow, Dominik Kohr und Erik Durm ist der Kader für das kommende Jahr schon breiter als in der Vorsaison.

Fotocredits: Karl-Josef Hildenbrand
(dpa)

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