Pesic: Basketball-Bundesliga sollte verkleinert werden

München – Die Basketballer des FC Bayern München haben sich erneut für eine verkleinerte Bundesliga (BBL) ausgesprochen.

«Die Bundesliga hat in den vergangenen Jahren eine extrem positive Entwicklung genommen, die dafür verantwortlich ist, dass die deutschen Clubs in Europa eine so gute Saison gespielt haben», sagte Geschäftsführer Marko Pesic der «Berliner Morgenpost». «Dennoch finde ich, dass die Liga verkleinert werden muss, wegen der Belastung der Spitzenclubs, aber auch um die Basis zu stärken.» In den lokalen Märkten stecke viel Potenzial, die durch weniger Teilnehmer an der Bundesliga gestärkt würden.

In der höchsten deutschen Spielklasse sind derzeit 18 Teams dabei. Zuletzt hatte BBL-Präsident Alexander Reil im vergangenen Jahr erklärt, dass es keine konkreten Maßnahmen gebe, die Liga «in absehbarer Zeit» zu verkleinern. Ab der Saison 2019/2020 müssen die Erstligisten einen Etat von mindestens drei Millionen Euro vorweisen. Damit wurde das Mindestbudget um eine Million erhöht.

Schon im Dezember 2016 hatte Bayerns Vereinspräsident Uli Hoeneß für eine Reduzierung der Bundesliga um zwei Mannschaften plädiert. Die Münchner spielten alleine in der Euroleague diese Saison 30 Hauptrundenspiele, die Teilnehmerzahl in der europäischen Königsklasse wird kommende Spielzeit von 16 auf 18 vergrößert.

Fotocredits: Tobias Hase
(dpa)

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