Prägende Zitate der Formel-1-Legende Niki Lauda

Wien – Nach dem Tod des dreifachen Formel-1-Weltmeisters und Luftfahrtunternehmers Niki Lauda (70) hat die österreichische Nachrichtenagentur APA prägende Zitate der Motorsport-Legende veröffentlicht.

«Diese kleine Welt der Zirkusaffen.» (Lauda über die Formel 1)

«Es gibt tausende junger Burschen, die schneller Autofahren können als ich. Aber ich sitze in einem Ferrari.» (Lauda über sein Leben als Rennfahrer)

«Der Unterschied waren die Kühe. Die gibt es sonst bei keinem anderen Grand Prix, deshalb war Österreich immer der Kuh-Grand-Prix.» (Lauda über das Rennen in seinem Heimatland)

«Mein ganzes Leben war so etwas wie ein Spiel. Ich bin immer Risiken eingegangen, da brauche ich keine Glücksspiele.» (Lauda auf die Frage, ob er gerne in Casinos geht)

«Da habe ich mir gedacht: So nicht mit mir. Das war gut so und motivierte mich, am Leben zu bleiben.» (Lauda über die Momente nach der Letzten Ölung wegen des Nürburgring-Unfalls und das Schweigen des Priesters)

«Wir mussten uns damit auseinandersetzen, dass wir vielleicht morgen nicht mehr da sind. Wir lebten schneller. Intensiver. (Lauda über das Leben als Formel-1-Fahrer)

«Das Leben ist wichtiger als der WM-Titel. Ich möchte mich doch nicht umbringen, jedenfalls kein zweites Mal…» (Lauda 1976 nach seiner Aufgabe beim Regenrennen in Japan)

«Ich habe es satt, blöd im Kreis herumzufahren.» (Lauda 1979 nach seinem Rücktritt beim GP in Kanada)

«Ich glaube, ich weiß im richtigen Moment das Geld auszugeben.» (Lauda auf die Frage, ob er geizig sei)

«Bei den heutigen Fahrergehältern würde ich als Amerikaner wahrscheinlich meine Mutter verklagen, dass sie mich zu früh geboren hat.» (Lauda über die Gehälter in der Formel 1)

«Rennfahrer sind egoistische Schweine, die alles versuchen, um zu gewinnen.» (Lauda über seinen ehemaligen Berufsstand)

«Der Mensch ist bereit alles zuzugeben. Nur nicht, dass er ein schlechter Autofahrer ist.»

«Nachdem ich in meinem Beruf nur vom rechten Fuß lebe, ist es mir egal, wie ich ausschaue.» (Lauda über Eitelkeit)

«Es war logisch und völlig unausweichlich, dass ich reiten lernen musste, obwohl mich alles daran angewidert hat.» (Lauda über seine Jugend)

«Die Lunge läuft wie ein Glöckerl.» (Lauda nach der Lungen-Transplantation 2018 zum «Kurier»)

«Ich war kurzfristig tot. Jetzt bin ich wiederauferstanden.» (Lauda nach seiner Lungentransplantation zum «Blick»)

Fotocredits: Maurizio Gambarini
(dpa)

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