Seifert gegen neue Anstoßzeiten und Spiele im Ausland

Frankfurt/Main – DFL-Chef Christian Seifert hat sich klar gegen neue Anstoßzeiten und eine Verlegung von Pflichtspielen ins Ausland positioniert.

«Es werden nicht mehr Anstoßzeiten hinzukommen, im Gegenteil. Es gibt die fünf Bundesligaspiele, die bisher am Montag geplant waren, insbesondere für die Europapokal-Teilnehmer, die donnerstags spielen, künftig am Sonntag», sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) in einem Interview der «Welt am Sonntag» und betonte: «Es wird nicht wie in Spanien zehn verschiedene Anstoßzeiten geben oder wie in Frankreich sieben oder acht.»

Reguläre Partien im Ausland spielen zu lassen, lehnt Seifert ab. «Ich finde, das wäre definitiv ein Schritt zu viel. Die hochgelobte spanische Liga versucht das. Die wollten Barcelona gegen Gerona in Miami austragen. Angeblich um den Fußball zu promoten. Was natürlich Unsinn ist. Es dreht sich ausschließlich um monetäre Aspekte», sagte Seifert. Seiner Ansicht nach bekomme die Bundesliga den «Spagat aus Tradition und Geschäft so gut hin wie kaum eine andere Liga».

Fotocredits: Andreas Gora
(dpa)

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