Tierische Laute im deutschen WM-Quartier

Bruz – Das Teamquartier der deutschen Fußball-Frauen liegt zwar etwas außerhalb von Rennes im Grünen. Doch so richtig ruhig ist es nicht – insbesondere nachts. Grund sind die Frösche, die im Teich am Hotel leben und wegen der Paarungszeit derzeit besonders aktiv sind.

«Wir sind das ja schon vom letzten Mal gewohnt», sagte Nationalspielerin Melanie Leupolz in Anspielung auf den ersten Aufenthalt in dem Hotel im Rahmen des WM-Auftaktspiels gegen China vor rund zwei Wochen. Und die Jüngste im DFB-Team, die 17 Jahre alte Lena Oberdorf, ergänzte schmunzelnd: «Ich habe gehört, dass die erst das Quaken angefangen haben, als wir gekommen sind.»

Um den Schlaf bringt das nächtliche Froschkonzert die beiden Spielerinnen aber nicht. «Ich schlafe mit Ohropax. Wenn man einmal eingeschlafen ist, merkt man das nicht mehr», sagte Leupolz. Auch für Oberdorf sind die tierischen Laute kein Problem – obwohl sie nach eigener Aussage sogar auf Ohrstöpsel verzichtet.

Fotocredits: Sebastian Gollnow
(dpa)

(dpa)