Watzke «nicht so pessimistisch» bei Europa League 2

Dortmund – Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund kann der Einführung des dritten Fußball-Europacups Positives abgewinnen.

«Ich sehe es nicht so pessimistisch», sagte Watzke in einem Interview mit DAZN, spox.com und goal.com. Auch Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte das Projekt der Europa League 2, das mit der Saison 2021/22 startet, zuvor begrüßt.

«Ich weiß, dass jetzt einige sagen, der Fußball werde noch aufgeblähter. Das ist einerseits natürlich richtig, andererseits gibt es viele Länder mit einer großen Europapokal-Vergangenheit, die inzwischen gar nicht mehr international vertreten sind, weil es einfach nicht genug Plätze dafür gibt», sagte Watzke.

«Ich glaube, dass es speziell für die Clubs in Ost- und Südost-Europa sehr interessant sein kann, weil es dann mehr Starter gibt und andere Vereine auch internationale Luft schnuppern können. Insofern kann ich den Gedanken von Aleksander Ceferin und seinen Leuten gut verstehen.» Ceferin halte er «sowieso für einen sehr, sehr guten UEFA-Präsidenten», ergänzte Watzke.

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(dpa)