DFB verhängt 30 000 Euro Geldstrafe für 1. FC Union Berlin

Berlin – Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin muss wegen des unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in zwei Fällen eine Geldstrafe von 30 000 Euro zahlen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte die Strafe wegen der Entzündung von Pyrotechnik vor Beginn der zweiten Halbzeit des DFB-Pokalspiels bei Borussia Dortmund am 26. Oktober 2016 im Berliner Zuschauerblock. Der Wiederanpfiff verzögerte sich dadurch um rund drei Minuten. Auch im weiteren Spielverlauf wurde an gleicher Stelle mehrmals Pyrotechnik abgebrannt.

Zudem wurden von Union-Anhängern in der 84. Minute des Zweitligaspiels bei den Würzburger Kickers am 21. September 2016 im Berliner Zuschauerblock drei pyrotechnische Gegenstände gezündet, von denen zwei in den Innenraum geworfen wurden. Das Spiel konnte erst in der 86. Minute fortgesetzt werden.


(dpa)

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