Der „Monarch“: Ein Profispieler am Mint-Münzspielautomat

Der „Monarch“: Ein Profispieler am Mint-Münzspielautomat

Monarch – Der Automatenschreck ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1980 und gibt Einblick in das Leben von Diethard Wendtland, der als Profispieler mithilfe seiner „Geier“ und einem geheimen Trick einen Mint-Automaten nach dem anderen leerte. Die gleichnamige Doku über den Automatenschreck ist inzwischen Kult, Fans lieben vor allem die kuriosen Sprüche wie „Gurke fegen“.

Darum geht’s in „Monarch – Der Automatenschreck“

Die „Mint-Zeit“ war für Diethard Wendtland, besser bekannt als „Monarch“, eine lukrative Zeit. In den Siebzigerjahren machte er aus seinem Hobby einen Fulltimejob. Durch eine einstudierte Technik leerte er systematisch „Mint“-Münzspielautomaten der Firma NSM. Deutschlandweit hatte er Mitarbeiter, sogenannte „Geier“, positioniert, die für ihn „Mint“-Automaten in Kneipen, Imbissen und Spielhallen aufspürten. Mit seinem goldfarbenen Mercedes fuhr er daraufhin durch die Republik und ließ professionell die Kasse klingeln – zum Ärgernis vieler Mitspieler und Wirte.

Der Monarch lebte gut von seinem ungewöhnlichen Talent. Über zweihundert Mark steckten in der Regel im „Mint“. Ob das Gerät überhaupt gut gefüllt war, prüfte Wendtland indem er ein paar Münzen hineinwarf. Der Klang der eingeworfenen Münze gab Aufschluss. Den Inhalt versuchte er innerhalb von ein bis zwei Stunden in seine Taschen wandern zu lassen. Ansonsten zog er weiter. Zudem checkt er die Wirksamkeit der magnetischen Walzenbremse. „Wenn ich merke, dass das Gerät überhaupt nicht bremst, dann weiß ich, das ist ein Kämpfer.“

Bei Online-Automatenspielen, sogenannten Slots, wie sie heute gespielt werden, hätte der Monarch mit seinen Spielfähigkeiten sicherlich nicht so viel Geld gewonnen. Slot-Machine-Games im Internet funktionieren nach dem Zufallsprinzip. Überzeugen Sie sich selbst und versuchen Ihr Glück, indem Sie Flame Dancer online spielen und sich bei Neuanmeldung einen Bonus von bis zu 200 Euro sichern.

Der Münzspielautomat „Mint“ von NSM

Der „Monarch“ nennt den Mint-Münzspielautomaten „Gurke“. Ihn zu leeren heißt bei ihm „Gurke fegen“ oder „ausmisten“. Das Mint-Gerät von NSM funktioniert überwiegend mechanisch, hat aber eine elektronische Steuereinheit verbaut. Jede der drei Walzen wird durch einen magnetgesteuerten Arm in Bewegung gesetzt. Daraufhin laufen die Walzen ohne elektrischen Antrieb vollkommen geräuschlos im Leerlauf, bis sie manuell durch die Magnetbremsen gestoppt werden. Die Kugellager sind so gut, dass die Walzen selbst nach über zehn Sekunden nicht langsamer werden. Sie werden manuell vom Spieler per Tastendruck gebremst, ein Zufallsgenerator kam nicht zum Einsatz. Ein Spiel kostete 30 Pfennig. Nach dem Einwurf setzen sich drei Walzen in Bewegung. Sie zeigen die Symbole:

  • Sieben,
  • Glocke,
  • Stern,
  • Orange,
  • Pflaume,
  • Zitrone,
  • Melone und
  • Kirsche

Bereits zwei gleiche Symbole bedeuten einen Gewinn. Bei drei gleichen Symbolen gibt es abhängig vom Symbol zusätzlich noch Sonderspiele zu gewinnen. Dreimal die Sieben oder Glocke bedeutet 50 Sonderspiele plus drei Mark (DM). Zweimal die Sieben oder Glocke jeweils eine DM.

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Bildquelle: Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=pH2OrrlrXJc)

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