Aktuelle Entwicklungen der deutschen Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft war schon VOR Corona im Abschwung begriffen – die Pandemie gab der schwächelnden Industrie nun den Rest. Die Folge: eine ernsthafte Rezession. Für Trader müssen dies jedoch nicht unbedingt schlechte Neuigkeiten sein, denn daraus lassen sich gezielte Strategien ableiten – wenn man mit der nötigen Vorsicht ans Werk geht.

Profitieren von der aktuellen Entwicklung der Wirtschaft

Normalerweise kann per Forex Trading an den Devisenmärkten Geld verdient werden. Die zielgerichtete Spekulation oder Investition in Fremdwährungen benötigt jedoch eine solide Strategie. Corona hat die üblichen Modelle hierbei komplett durcheinandergewürfelt.

Kurzfristige Auswirkungen

Die großen Währungen agieren aktuell für viele Investoren als „sicherer Hafen.“ Schweizer Franken, Dollar, japanischer Yen – aber auch Edelmetalle wie Gold – profitieren von Corona. Dasselbe gilt für den Euro. Die zahlreichen Rettungs- und Konjunkturpakete in Europa und ähnlich wirkende Maßnahmen in den USA wirken stützend. Allerdings sind die kurzfristigen Schwankungen dafür deutlich höher geworden. Man muss also aufpassen, dass die Kursveränderungen wegen der Nachschusspflicht nicht zu hohen Verlusten führen, obwohl die eigentliche Strategie gut gewählt wurde. Im Zweifel sollte man also entweder einen deutlich geringeren Hebel wählen oder ganz auf Fremdkapital bei der Investition oder Spekulation in Coronazeiten verzichten.

Mittel- und kurzfristige Auswirkungen

Kein großer Währungsraum wird es sich leisten können, während oder direkt nach der Pandemie restriktive Währungsmaßnahmen zu ergreifen. Somit werden die großen Leitwährungen weiterhin nachgefragt bleiben. Offen bleibt, wie sehr eher längerfristige Auswirkungen der Krise (Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Insolvenzen) die einzelnen Währungen belasten werden. Man kann davon ausgehen, dass die relativ glimpflich davonkommenden Währungsräume im Vergleich zu anderen mit höheren Kursen belohnt werden. Deutschland ist hierbei stark von den Ereignissen in Südeuropa abhängig und wird deswegen wahrscheinlich im (beispielhaften) Vergleich zum Schweizer Franken oder der Norwegischen Krone benachteiligt sein.

Wer davon profitieren möchte, kann per Devisengeschäften (also Forex Trading) von der potentiellen Stärke der Wirtschaften mit eigener Währung profitieren. Der Handel mit einem Forex Broker steht heutzutage Jedem offen und kann mit einem Demo-Konto risikofrei ausprobiert werden.

Wie schaut die Zukunft aus?

Solange es keinen Impfstoff gibt oder eine ausreichende Herdenimmunität vorhanden ist, wird Corona weiterhin die deutsche Wirtschaft belasten. In absehbarer Zeit ist also mit keiner wesentlichen Verbesserung zu rechnen. Die Folgen werden für die unterschiedlichsten Branchen nicht gleich stark ausfallen: Während beispielsweise die Gastronomie weiter leiden wird, können Anbieter elektronischer Unterhaltungsmedien mit weiterhin ungewöhnlich hohen Verkaufszahlen rechnen. Insgesamt wird die wirtschaftliche Entwicklung schwach bleiben – eher sogar schlechter werden.

Fazit

Die deutsche Wirtschaft ist und bleibt bis auf weiteres von Corona belastet. Insbesondere, da schon vor Ausbruch der Pandemie die heimischen Unternehmen über eine Flaute klagten, ist mit einer Besserung vorerst nicht zu rechnen. Selbst im Falle einer zügigen Erholung, bleibt dabei Deutschland als Euroland von der mutmaßlich mäßigen Entwicklung in anderen Eurostaaten abhängig. Kleine Nicht-Eurostaaten mit ähnlich robuster Wirtschafsstruktur wie Deutschland (z.B. die Schweiz oder Norwegen) sollten diesbezüglich im Spiel der Wechselkurse besser abschneiden können.

Bild: pixabay.com, 3844328, 1863880

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