Bayer-Coach Schmidt fürchtet nicht um seinen Job

Leverkusen – Roger Schmidt macht sich nach eigenen Angaben keine Sorgen um seinen Arbeitsplatz.

«Nein, ich befürchte es nicht und beschäftige mich damit auch nicht», sagte der Trainer von Bayer Leverkusen auf die Frage, ob er angesichts der zuletzt laut gewordenen Kritik und der sportlich unbefriedigenden Lage bei weiteren Misserfolgen mit seiner Beurlaubung rechne.

Gleichwohl nimmt sich der 49-Jährige vor dem brisanten rheinischen Derby beim 1. FC Köln am Mittwoch (20.00 Uhr) die lautstarken Unmutsbekundungen der Fans und «Roger-raus»-Rufe beim 1:2 gegen Ingolstadt zu Herzen.

«Als Trainer bin ich in der Verantwortung, der will ich auch gerecht werden. Aber ich habe genügend Erfahrung, damit umzugehen», betonte er. «Wir sind in Köln in der Pflicht, die richtige Antwort zugeben. Wir wissen, dass wir dort eine Topleistung brauchen. Wir müssen wieder ein anderes Gesicht zeigen.»

Nach zuletzt nur vier Punkten aus fünf Bundesligaspielen steht Bayer vier Zähler hinter dem Konkurrenten aus Köln und droht seine Saisonziele aus den Augen zu verlieren. Nach der Heimpleite gegen Ingolstadt hatte auch Bayer-Sportchef Rudi Völler den harmlosen Auftritt der Werkself moniert: «Rudi hat recht. Wir müssen wieder den Fußball spielen, für den wir stehen. Ich werde dafür sorgen, dass wir da wieder hinkommen», betonte Schmidt.


(dpa)

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