FC Bayern leistet sich keine Schwäche – Klatsche für den VfB

München – Der FC Bayern München hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga vorgelegt. Der Rekordmeister besiegte Werder Bremen mit 1:0 (0:0) und erspielte sich damit zumindest vorläufig einen Vier-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund. Der BVB spielt erst am Sonntag beim SC Freiburg.

Im Abstiegskampf erlebte der VfB Stuttgart ein Debakel. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl unterlag 0:6 (0:3) beim FC Augsburg, der den Klassenverbleib nun fast schon sicher hat. Der 1. FC Nürnberg nutzte die Stuttgarter Niederlage nicht. Der Club unterlag Bayer Leverkusen mit 0:2 (0:0) und liegt als Vorletzter weiter drei Punkte hinter dem VfB auf dem Relegationsplatz. Der FSV Mainz 05 gewann gegen Fortuna Düsseldorf mit 3:1 (1:1) und sicherte sich den Klassenerhalt.

Die Bayern taten sich lange schwer. Der FCB, der nach der Gelb-Roten Karte für den Bremer Milos Veljkovic in der 58. Minute in Überzahl spielte, vergab zahlreiche Chancen. Erst eine Viertelstunde vor dem Ende jubelten die Bayern-Fans in der Münchner Arena: Nationalverteidiger Niklas Süle traf mit einem abgefälschten Distanzschuss.

Stuttgart zeigte beim FCA eine katastrophale Leistung und lag schon nach 29 Minuten mit 0:3 zurück. Zunächst traf Rani Khedira (11.) für Augsburg, ehe André Hahn ungehindert nach einer Ecke erhöhte (18.) und Philipp Max (29.) für den dritten Treffer sorgte. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das VfB-Debakel fort. Marco Richter (53./68.) und erneut Max (59.) sorgten für den Endstand und den zweiten Augsburger Sieg im zweiten Spiel unter Trainer Martin Schmidt.

Deutlich besser als Stuttgart präsentierte sich Nürnberg im Rheinland. Weil Leverkusen aber effektiver spielte und durch Lucas Alario (61.) und Kevin Volland (86.) die Treffer erzielte, verpasste der FCN nach zuletzt fünf Zählern in drei Partien weitere Punkte im Abstiegskampf.

Im Mittelfeld-Duell zwischen Mainz und Stuttgart erwischten die Gastgeber einen Blitzstart. Noch keine Minute war gespielt, da brachte Jean-Philippe Mateta den FSV in Führung. Die Fortuna kam durch Dodi Lukebakio zum Ausgleich (19.). Der Top-Stürmer der Düsseldorfer vergab in der 58. Minute per Elfmeter die große Chance zum 2:1 für die Gäste. So sicherte sich Mainz den Sieg: Karim Onisiwo traf 23 Minuten vor dem Ende, ehe Mateta für das 3:1 sorgte (87.).


(dpa)

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