Heintz schwimmt ins WM-Finale – Koch souverän weiter

Windsor – Philip Heintz und Marco Koch haben zum Auftakt der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Windsor die Vorläufe ohne Probleme überstanden.

Der Olympia-Sechste Heintz schwamm über die 200 Meter Lagen in 1:54,07 Minuten die viertbeste Zeit und ist im Finale in der Nacht ein Medaillenkandidat. «Es war ein bisschen schwierig den ganzen Tag hinzukriegen mit Jetleg und so weiter», sagte der Heidelberger. Heintz konnte nach Olympia wegen diverser Bundeswehr-Lehrgänge nicht voll trainieren.

Koch war in Kanada über seine Nebenstrecke 100 Meter Brust gar Vorlaufschnellster. «Die Wenden haben noch nicht ganz gepasst, da müsste noch was drin sein», sagte Koch über seine 57,01 Sekunden. Als Medaillenkandidat sieht sich der Darmstädter zum Auftakt aber nicht: «Ich denke nicht, dass ich ganz vorne mit dabei sein werde. Aber das ist okay für mich als Warm-up für die 200 Meter«, sagte Koch über seine Weltrekordstrecke am Donnerstag.

Die deutschen WM-Debütanten sammelten Erfahrungen und blieben wie erwartet in den Vorläufen hängen. Über 400 Meter Freistil scheiterten Florian Wellbrock (Magdeburg) und Poul Zellmann (Essen) ebenso wie Maxine Wolters (Hamburg) über 400 Meter Lagen sowie Reeva Foos (Darmstadt) und die erst 14-jährige Isabel Gose (Potsdam) über 200 Meter Freistil. Gose kämpfte mit gesundheitlichen Problemen. Über seine Nebenstrecke 200 Meter Schmetterling zeigte Marius Kusch zwar einen guten WM-Einstand, schied aber ebenfalls aus.

Fotocredits: Jörg Carstensen
(dpa)

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