Infantino soll 48er-WM mit 16 Dreiergruppen erwägen

Zürich – Im Falle einer WM-Aufstockung auf 48 Mannschaften erwägt FIFA-Präsident Gianni Infantino einem Medienbericht zufolge inzwischen 16 Dreiergruppen mit je drei Teams in der Vorrunde.

Das berichtete die US-Nachrichtenagentur AP am 7. Dezember und berief sich auf ein ihr vorliegendes internes Papier. Dieses sei an die Mitglieder des FIFA-Councils gegangen und liste insgesamt vier mögliche Formate für Fußball-Weltmeisterschaften ab 2026 auf.

Darunter seien auch die Varianten, an der Praxis mit 32 Teilnehmern festzuhalten oder die WM auf 40 Teams aufzustocken. Für 48er-Turniere liegen demnach sogar zwei verschiedene Vorschläge vor. Im Fall von 16 Dreiergruppen würden jeweils die beiden Top-Teams aus jeder Staffel in die nächste Runde einziehen. Parallel dazu existiert laut AP weiter die Idee einer K.o.-Runde gleich zu Turnierbeginn, an der 32 der 48 Teams teilnehmen müssten. 16 Top-Mannschaften wären bei dieser Variante bereits vorzeitig für die Gruppenphase gesetzt. Diesen Vorschlag hatte Infantino bereits vor Monaten öffentlich gemacht.

Die Entscheidung über eine Aufstockung der WM-Teilnehmerzahl ab dem Turnier im Jahr 2026 soll beim nächsten Council-Meeting im Januar fallen. 2018 und 2022 finden die Weltmeisterschaften weiter mit 32 Teams in Russland und Katar statt.

Fotocredits: Andy Rain
(dpa)

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