Kein gewöhnliches Spiel: Baur und Prokop im direkten Duell

Frankfurt/Main – Vom wochenlangen Hype um die Bundestrainer-Anwärter Markus Baur und Christian Prokop ist momentan wenig zu spüren.

Weil der Deutsche Handballbund (DHB) nach dem öffentlichen Casting erst im kommenden Jahr darüber entscheiden will, wer die Nachfolge des nach der WM aus dem Amt scheidenden Dagur Sigurdsson antritt, ist es etwas ruhiger um die Wunschkandidaten geworden. Am zweiten Weihnachtstag rücken beide aber zumindest für 60 Minuten wieder in Fokus, wenn ihre Vereine TVB 1898 Stuttgart und SC DHfK Leipzig in der Handball-Bundesliga um Punkte kämpfen.

Es ist also kein gewöhnliches Spiel. Doch vor allem Baur hat derzeit ganz andere Sorgen. Der Weltmeister von 2007 steckt mit den Schwaben mitten im Abstiegskampf. Die Stuttgarter sind derzeit nur Tabellen-16. und benötigen jeden Punkt.

Auf ein verspätetes Weihnachtspräsent der Leipziger darf Baur nicht hoffen. «Wir haben Großes vor und wollen voll dagegenhalten», kündigte Prokop vor dem brisanten Treffen an. Trotz der 22:31-Packung beim Aufsteiger HC Erlangen kann der 37-Jährige mit der Hinrunde, die sein Team auf dem siebten Platz abschloss, zufrieden sein. «Wir haben viele Highlights gesetzt, unter anderem den Einzug ins Pokal-Final-Four», sagte Prokop.

Fotocredits: Marijan Murat
(dpa)

(dpa)