Ironman: Bei WM-Verschiebung drohen Vorbereitungsprobleme

Girona – Eine mögliche Verschiebung der Ironman-WM ins nächste Jahr würde die Triathletinnen und Triathleten vor eine große Herausforderung in der Vorbereitung stellen.

Spekuliert wird mit einer Verlegung des Rennens über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen vom 10. Oktober in den Februar 2021.

Titelverteidiger Jan Frodeno will sich über eine dann notwendige Vorbereitung zwar erst Gedanken machen, wenn es soweit ist, versicherte der 38 Jahre alte Superstar der Deutschen Presse-Agentur. «Ob ich mir das Szenario wirklich vorstellen mag, sei mal dahin gestellt. Denn nicht nur für die Insel wird das eine neue Herausforderung», betonte Frodeno aber auch. Für die meisten sei es dann Winter, «und man müsste sich im Winter für ein Rennen in der Hitze vorbereiten», sagte der Gewinner von 2015, 2016 und 2019.

Auf die Problematik wies auch der zweimalige Hawaii-Sieger Patrick Lange (2017 und 2018) hin. «Sich im kalten europäischen Winter auf ein Hitzerennen vorzubereiten, ist beinahe unmöglich. Insofern wird sich hier für alle Teilnehmer die Frage stellen, wie man den Körper bestmöglich klimatisch auf die tropischen Bedingungen auf Hawaii vorbereiten kann», hatte der 33-Jährige der dpa gesagt.

Fotocredits: Marco Garcia
(dpa)

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