Magdeburg-Manager fordert erneut Abbruch der 3. Liga

Magdeburg – Manager Mario Kallnik vom 1. FC Magdeburg hat seine Forderung nach einem Abbruch der Saison in der 3. Fußball-Liga erneuert. Der 45-Jährige argumentiert nicht nur mit wirtschaftlichen Gründen.

«Ganz zu schweigen von der großen Gefahr, dass sich Mitarbeiter bei der Fortsetzung des Spielbetriebs infizieren können. Wir haben als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht für unsere Arbeitnehmer», sagte Kallnik der «Magdeburger Volksstimme».

Am 27. April schalten sich die 20 Drittligisten per Videokonferenz mit dem DFB zusammen, um über den weiteren Saisonverlauf zu beraten. Der FCM gehört zu den acht Clubs, die sich bisher öffentlich für einen Abbruch ausgesprochen haben.

Unterdessen soll es bereits am Freitag eine Abstimmung unter den Drittligisten gegeben haben, bis zu welchem Zeitpunkt die Saison beendet werden sollte. Nach Informationen der «Ostthüringer Zeitung» sprachen sich mehr als zwei Drittel der Vereine für den 30. Juni als letzten Termin aus. Andere Clubs sahen den 31. Juli ebenfalls als Option.

Zudem kristallisiert sich Medienberichten zufolge heraus, dass die Finanzspritze der DFL in Höhe von 300.000 Euro den Drittligisten nur bei einem Abbruch helfen würde. Nach einem Bericht der «Volksstimme» werde das Geld bei einer Fortsetzung der Saison für die Coronatests, die Organisation der Geisterspiele sowie die umfangreichen Hygienemaßnahmen verbraucht.


(dpa)

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