Deutsches Vielseitigkeits-Team bei CHIO schwach

Aachen – Die deutsche Vielseitigkeits-Mannschaft hat beim CHIO in Aachen einen schwachen Auftritt gezeigt. Das Quartett um Europameisterin Ingrid Klimke fiel beim Geländeritt vom ersten auf den fünften Platz zurück.

So schlecht war das Gastgeber-Team noch nie beim größten Reitturnier der Welt. Die Prüfung gewann Neuseeland vor Frankreich und Schweden. Eine bessere Platzierung war nicht möglich, weil Julia Krajewski ausschied. Ihr Pferd Samourai verweigerte an einem Hindernis dreimal, weshalb das Paar disqualifiziert wurde. Klimke hatte mit Hale Bob einen Vorbeiläufer, Kai Rüder verhinderte mit Colani Sunrise nur mit Mühe einen Sturz.

Im Einzel gewann Krajewski mit ihrem Zweitpferd Chipmunk. Die deutsche Meisterin aus Warendorf siegte vor dem Australier Christopher Burton mit Quality Purdey. Für das zweitbeste deutsche Ergebnis liefert Bettina Hoy aus Rheine, die mit Designer auf Rang elf ritt.

«Da war ein einziges hoch und runter», sagte die Einzel-Siegerin: «Mehr geht nicht.» Von dem Aussetzer ihres Teampferdes Samourai war sie «überrascht», behielt aber die Nerven bei ihrem späteren Ritt mit Chipmunk. «Das war großartig», sagte sie zu ihrem Sieg.

Fotocredits: Rolf Vennenbernd
(dpa)