EM statt Finals in Berlin: Wasserspringer in Kiew gefordert

Berlin – Statt bei den Finals in Berlin um nationale Meisterehren zu kämpfen, bereiten sich die deutschen Wasserspringer auf die Europameisterschaften in Kiew vor. Von Montag bis Sonntag sind Rekordeuropameister Patrick Hausding und seine Teamkollegen in der Ukraine gefordert.

«Das ist eine unglückliche Planung. Medial wäre es sehr gut gewesen, die Finals mitzumachen. Aber es steht eben eine EM an und Kontinentalmeisterschaften sind mindestens genauso wichtig», hatte Hausding erklärt. «Außerdem geht es um Olympia-Quotenplätze.» Den Europameistern in den Einzeldisziplinen winkt ein Olympia-Startplatz.

«Leider können wir nicht an den Berlin Finals teilnehmen, weil der internationale Wettkampfkalender das nicht zulässt», sagte Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow. Der EM-Termin ist kurz nach den Weltmeisterschaften ohnehin nicht optimal.

«Wettkampfhöhepunkt waren die Weltmeisterschaften, da war der klare Fokus drauf. Wir müssen schauen, wie die Sportler das verkraften», hatte Buschkow beim WM-Fazit im südkoreanischen Gwangju erklärt. Dort hatten seine Wasserspringer eine Medaille und zwei Olympia-Startplätze verbucht.

Fotocredits: Bernd Thissen
(dpa)

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