Freiburg gegen Leverkusen: Wer kassiert weniger Gegentore?

Freiburg – Im ersten frühen Sonntagsspiel der Saison geht es für den SC Freiburg und Bayer Leverkusen um drei wichtige Punkte und ein gutes Gefühl vor der Länderspielpause.

Die Gastgeber sind mit sechs Punkten aus den vergangenen drei Partien trotz der deutlichen Niederlage beim FC Augsburg (1:4) in einer ordentlichen Phase. In Leverkusen steht Trainer Heiko Herrlich wegen der Ausbeute von bislang nur sechs Zählern in der Fußball-Bundesliga trotz der beiden Europapokal-Siege in der Kritik.

«Es ist unser Ziel, gut zu verteidigen. Zu Null zu spielen, ist immer ein positives Signal», sagte Herrlich und hob hervor, dass Leverkusen von den vergangenen fünf Spielen nur eins verloren hat. Die Partie am Sonntag (13.30 Uhr) ist ein Duell zweier defensivschwacher Teams. Beide Mannschaften kassierten bereits 13 Gegentreffer, ebenso viele hatte vor dem 7. Spieltag nur der Tabellenletzte Hannover 96.

Wichtig ist für Freiburg die Frage, ob Nils Petersen einsatzfähig ist. Der nicht für die Nationalmannschaft nominierte Stürmer fehlte in Augsburg wegen einer Schultereckgelenkprellung. Rechtsverteidiger Pascal Stenzel ist wegen der gleichen Verletzung fraglich. Insgesamt sind die Personalprobleme von Trainer Christian Streich aber geringer geworden.

Herrlich hat vor seinem Trainer-Kollegen großen Respekt. «Sie haben einen Psycho-Trainer und spielen Stress-Fußball», sagte der 46-Jährige über die Breisgauer. «Aber ich meine das positiv: Ich bin ein absoluter Fan von Christian Streich.»

Fotocredits: Rolf Vennenbernd
(dpa)