Goc wünscht schnelle Lösung bei Bundestrainersuche

Mannheim – Der frühere Nationalmannschaftskapitän Marcel Goc hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Bundestrainer Marco Sturm Vertrauen in die Führungsspitze des Deutschen Eishockey-Bunds.

«Ich denke, wir haben ganz gute Männer in den Positionen, die die Entscheidung treffen. Ich denke, da findet sich schon der Richtige», sagte der frühere NHL-Stürmer der Deutschen Presse-Agentur.

Der momentan verletzte Profi der Adler Mannheim würde eine zeitnahe Lösung befürworten. «Das Gute ist, dass sie bis zur WM noch ein bisschen Zeit haben. Aber ich denke, je früher man jemanden findet, von dem man auch meint, dass es gut läuft, desto besser», sagte der 35-Jährige. «Je eher kann man sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren.» Die nächste Weltmeisterschaft findet im Mai 2019 in der Slowakei statt.

Goc kann sich ebenso wie sein Mannheimer Teamkollege Marcus Kink den früheren Top-Verteidiger Christian Ehrhoff in der Rolle des Generalmanagers beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vorstellen. «Ich würde mir wünschen, dass Christian dem Eishockey erhalten bleibt. In so einer Position wäre er sehr wertvoll. Das wäre ein Riesending», sagte Kink, einer der Führungsspieler in der deutschen Auswahl.

Der Verband sucht rund drei Wochen nach Sturms Abschied als Co-Trainer zu den Los Angeles Kings in die nordamerikanische NHL noch einen neuen Bundestrainer. Sturm war zugleich auch Generalmanager. DEB-Präsident Franz Reindl hatte angedeutet, beide Ämter künftig trennen zu wollen. Als Generalmanager käme auch Ehrhoff in Betracht.

Fotocredits: Karl-Josef Hildenbrand
(dpa)