Schulden von RB Leipzig bei Red Bull gestiegen

Leipzig – Die Schulden von RB Leipzig bei Besitzer Red Bull sind deutlich gewachsen. Das geht aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2017 hervor. Demnach stiegen die Verbindlichkeiten des sächsischen Bundesligisten bei der österreichischen Getränkemarke von 2016 auf 2017 um 51 Millionen Euro.

2016 waren es 83,2 Millionen Euro, 2017 waren es 134,2 Millionen. Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2017 laut Geschäftsbericht 5,6 Millionen Euro.

Die höheren Schulden haben Gründe. Der im Mai 2009 gegründete Verein war im Sommer 2016 in die Bundesliga aufgestiegen, der Kader musste für die Premierensaison im Oberhaus deutlich verstärkt werden. Ihre erste Spielzeit in der Bundesliga beendeten die Leipziger unter dem damaligen Trainer Ralph Hasenhüttl auf dem zweiten Platz hinter Rekordmeister FC Bayern München.

Dementsprechend stieg der Umsatz ebenfalls deutlich – von 119,9 (2016) auf 217,8 (2017). Der Gewinn betrug 1,4 Millionen Euro. Zudem haben sich die Spielerwerte bereits in der Zeit deutlich erhöht.

Aktuell belegt RB den vierten Tabellenplatz und strebt seiner zweiten Champions-League-Teilnahme entgegen. Am Montag empfängt die Mannschaft von Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick 1899 Hoffenheim mit Coach Julian Nagelsmann, der im Sommer nach Leipzig wechseln wird.

Fotocredits: Jan Woitas
(dpa)

(dpa)