Verletzungspech macht Gündogan mental zu schaffen

Manchester – Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan belastet sein Verletzungspech auch mental. «Wenn man nicht auf dem Platz steht, gerät man in Vergessenheit. Damit muss man erst einmal klarkommen», sagte der Mittelfeldspieler des Premier-League-Clubs Manchester City dem «Zeit-Magazin».

Gündogan stand nach einem Kreuzbandriss im Dezember 2016 am vergangenen Wochenende erstmals wieder im City-Kader, kam aber noch nicht zum Einsatz. Auf die Frage, ob er besorgt sei, sich nach seinem Comeback erneut schwer zu verletzen, erklärte der 26-Jährige: «Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich gar nicht darüber nachdenke.»

Gündogan lobte seinen Trainer Pep Guardiola für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. «Wir werden auf dich warten, Ilkay», habe der frühere Bayern-Trainer ihm nach seiner Verletzung versichert. Mit Blick auf die Zukunft äußerte sich Gündogan, der nach seiner aktiven Zeit Trainer werden will, zuversichtlich: «An einem Kreuzbandriss ist noch keine Fußballerkarriere gescheitert.»

Fotocredits: Guido Kirchner
(dpa)